Spontane, unbewusste Wahrnehmungsprozesse analysieren mit EYE-TRACKING
Grundsätzlich ist für die Wirksamkeit und damit den Erfolg eines Medienangebots entscheidend, ob und wie die zentralen Inhalte beispielsweise einer Website vom Nutzer überhaupt wahrgenommen werden. Durch die Messung von Blickbewegungen lassen sich spontane, unbewusste Wahrnehmungsprozesse beim Betrachten der Internetseite gezielt untersuchen und hinsichtlich verschiedener Fragestellungen auswerten.
Zentrale Fragestellungen einer Eye-Tracking Studie:
Welche Elemente generieren die stärkste Aufmerksamkeit?
Welche Elemente werden insbesondere in den wichtigen ersten 2-3 Sekunden der Betrachtung wahrgenommen?
In welcher Reihenfolge werden einzelne Bereiche betrachtet?
Wie lange werden einzelne Elemente betrachtet?
Gibt es Elemente, die systematisch übersehen werden?
Auf Basis der Ergebnisse von Eye-Tracking wird u.a. deutlich...
... wie intensiv sich der Nutzer mit einzelnen Inhalten auseinandersetzt.
... ob sich der Einsatz von Kampagnen und Bannern überhaupt lohnt.
... ob zentrale Elemente gut zu erkennen sind.
... ob die Eye-Catcher die zentrale Botschaft unterstützen.
Wie läuft eine Eye-Tracking Studie bei uns ab?
Zentrale Seiten bzw. Entwürfe einer Website (z.B. Homepage; Verteilerseiten; Produktseiten) werden im Vorfeld der Studie definiert.
Vor Beginn der Messung sind bei reinen Eye-Tracking-Analysen relevante Hintergrundvariablen (Demographie und Erfahrungen) zu erfassen.
Zur Messung des Blickverlaufs werden 20-30 Probanden gebeten, die zu testenden Seiten vor dem Hintergrund eines definierten Surf-Szenarios zu betrachten und ggf. Surfaufgaben zu bearbeiten.
Die Testdauer pro Entwurf beträgt (ohne Interview) ca. 5-10 Minuten.
Zusätzlich sollten Beobachtungsdaten erfasst und ein kurzer Fragebogen zur Bewertung der Seiten ergänzt werden.
Optional können auch Angebote von Wettbewerbern evaluiert werden.
Operationalisierung des Eye-Tracking-Tests bei psychonomics:
Berührungsloses Eye-Tracking-System
Basisauswertungen: Darstellung der Ergebnisse in Form von Heat Maps, Ergänzung durch zusätzliche Gaze Plots, qualitative Interpretation und Analyse
Optional: Quantitative Auswertung der Areas of Interest (Attention-Matrix, Berechnung von Kontaktwahrscheinlichkeiten, Rangplätze des Blickverlaufs)